

Eine sogenannte stille Geburt ist der Verlust des Babys in der Schwangerschaft oder auch eine Totgeburt. Stille Geburt heißt es, weil man das Baby nie hören wird, wie es Geräusche von sich gibt.
Man ist trotzdem eine Wöchnerin; eine Mutter, nur ohne Kind.
Die körperliche Heilung ist oft nur ein Teil des Ganzen. Der emotionale Weg braucht genauso viel Aufmerksamkeit. Es ist völlig in Ordnung, traurig zu sein, sich Unterstützung zu suchen oder sich auch mal einfach fallen zu lassen.
Gerade in solch einer schweren Zeit ist es wichtig, sich selbst nicht zu drängen, den Schmerz schnell zu überwinden. Die Trauer ist ein Prozess, und jeder geht ihn in seinem eigenen Tempo. Es kann helfen, mit einer vertrauten Person darüber zu sprechen, sich Zeit für sich selbst zu nehmen oder professionelle Unterstützung zu suchen, wenn es zu viel wird.
Es gibt keinen „richtigen“ Weg, mit einem Verlust umzugehen, und auch keine festgelegte Zeit, wann es besser werden muß.
Man muß nichts alleine durchstehen!
