

⚠️ Es gibt mehrere Arten von Trauma — je nachdem, wie stark, wie lange und wodurch die Belastung entstanden ist.
📌 Häufige Traumaarten
•Akutes Trauma
Ein einzelnes, plötzliches Ereignis, zum Beispiel ein Unfall, Überfall oder eine Naturkatastrophe.
•Chronisches Trauma
Wiederholte oder lang andauernde Belastung, zum Beispiel Gewalt, Vernachlässigung oder ständige Bedrohung.
•Komplexes Trauma / Entwicklungstrauma
Entsteht meist über längere Zeit in der Kindheit, oft durch emotionale Unsicherheit, Mißbrauch, Überforderung oder fehlende sichere Bindung.
•Bindungstrauma
Wenn die wichtigsten Bezugspersonen gleichzeitig Schutz und Gefahr waren — also z. B. unberechenbar, abwertend oder emotional nicht erreichbar.
•Medizinisches Trauma
Traumatische Erfahrungen im Zusammenhang mit OPs, Diagnose, Intensivmedizin, Schmerzen oder Kontrollverlust.
•Körperlich „hängengebliebenes“ Trauma (dazu weiter unten mehr)
Manche traumatischen Erfahrungen sind nicht nur im Kopf, sondern vor allem im Körper gespeichert. Auch wenn das Ereignis längst vorbei ist, kann das Nervensystem weiterhin auf Alarm geschaltet bleiben.
•Sexuelles Trauma
Übergriffe, Mißbrauch oder andere sexualisierte Gewalt.
•Kriegs-, Flucht- und Katastrophentrauma
Belastungen durch Krieg, Vertreibung, Folter, Terror oder massive Naturereignisse.
🔍 Wichtige Unterscheidung
•Nicht jede schwere Erfahrung wird automatisch zu Trauma.
•Entscheidend ist oft, wie hilflos, ausgeliefert oder überfordert sich das Nervensystem gefühlt hat.
•Traumafolgen können sich zeigen als Angst, Erstarrung, Überanpassung, Dissoziation, Scham oder Beziehungsprobleme.
🌿 Trauma ist nicht nur das Ereignis selbst, sondern auch die Art, wie das Nervensystem es verarbeiten konnte — oder eben nicht.
🔄 Wenn Trauma körperlich hängen bleibt
⚖️ Manche traumatischen Erfahrungen wirken nicht nur emotional oder gedanklich, sondern bleiben auch im Körper spürbar, heißt das Trauma hängt körperlich fest. Das Nervensystem kann dann weiterhin auf Alarm geschaltet sein, obwohl die eigentliche Gefahr längst vorbei ist, z.B. auch weil das Neurogene Zittern ausbleibt.
Typische Folgen können sein:
•Daueranspannung im Körper
•Herzrasen oder innerer Alarm
•Engegefühl in Brust oder Hals
•Flache oder unruhige Atmung
•Innere Unruhe oder Getriebenheit
•Erschöpfung und Kraftlosigkeit
•Schlafprobleme
•Zittern oder Schwitzen
•Bauchbeschwerden oder Übelkeit
•Schmerzen oder diffuse körperliche Beschwerden
•Erstarrung, Taubheit oder Abschalten
•Das Gefühl, nicht richtig im eigenen Körper anzukommen
In solchen Momenten hilft es oft nicht, nur rational zu denken. Der Körper braucht zuerst Sicherheit, Orientierung und Regulation. Mit traumasensibler Begleitung kann es möglich werden, wieder mehr Ruhe, Präsenz und inneren Halt zu finden.
🫂 Wenn Du Dir einen geschützten Raum wünschst, in dem Du über Dein Trauma sprechen kannst, ankommen darfst und mit all dem gesehen wirst, was Dich bewegt, dann freue ich mich sehr, wenn Du Dich für ein kostenloses Erstgespräch bei mir meldest:
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